Die Reha-Nachsorge ist eine Leistung der Rentenversicherung,

die sich an eine medizinische Rehabilitation anschließt.

Das Ziel der Reha-Nachsorge ist es, den erreichten Erfolg

der medizinischen Rehabilitation langfristig aufrechtzuerhalten,

um die Erwerbsfähigkeit der Versicherten zu erhalten.

Die Reha-Nachsorge findet wohnortnah und berufsbegleitend statt.

Die Kosten für die Reha-Nachsorge übernimmt

der zuständige Rentenversicherungsträger.

Eine Zuzahlung ist nicht zu leisten.

Die Notwendigkeit für eine Leistung zur Reha-Nachsorge wird von

dem behandelnden Arzt in der Reha-Einrichtung festgestellt.

Liegt ein Bedarf vor, erfolgt eine Empfehlung

zur Reha-Nachsorge mit einem Formular.

Die Nachsorgeangebote der Rentenversicherung unterscheiden sich

in Art und Umfang und sind am Bedarf der Versicherten ausgerichtet.

Folgende Nachsorgeangebote stehen zur Verfügung:

- die Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)

- die trainingstherapeutische Reha-Nachsorge (T-RENA)

- die psychosomatische Reha-Nachsorge (Psy-RENA)

- die Nachsorge bei Abhängigkeitserkrankungen.

Es handelt sich um Gruppenangebote,

die in der Regel einmal pro Woche stattfinden.

Die Nachsorgeangebote der Rentenversicherung werden

deutschlandweit von zugelassenen Anbietern erbracht.

Die Suche nach einem Anbieter erfolgt über eine Suchmaske.

Mittels der Eingabe der Postleitzahl am Wohnort und

des Nachsorgeangebotes werden die Ergebnisse für Nachsorgeanbieter

auf einer Straßenkarte und in einer Liste angezeigt.

Über die Kontaktdaten der Anbieter kann ein Termin für den Beginn

der Reha-Nachsorge vereinbart werden.