Lexikon

Parafango

ist Fango mit Paraffin (einer Art Wachs) gemischt. Parafango ist in der Anwendung irgendwie praktischer, die Wirkung ist dieselbe. Siehe Fango.

Patientenschulung

Wer krank ist, hat viele Fragen: Woher kommt das? Wie geht es weiter? Was kann man dagegen machen? Was muss ich selbst bedenken? Die Patientenschulung hat die Antworten. In kleinen Patientengruppen gehen geschulte Ärzte, Therapeuten und Berater auf Ihre Fragen ein. Wer gut Bescheid weiß, wird mit den Folgen seiner Krankheit besser fertig. Neben der Bewegungstherapie ist die Patientenschulung der wichtigste Teil der Reha. Mehr über die Patientenschulung steht hier.

Peloide

Peloide sind verschiedene Arten von Schlamm. Beispiele sind Moor, Fango, Lehm, Heilerde. Sie werden für Packungen oder Bäder verwendet. Peloide wirken für kurze Zeit schmerzlindernd. Welches Peloid verwendet wird, ist eigentlich ziemlich egal. Die Wirkung auf die Schmerzen entsteht hauptsächlich durch die Wärme (oder Kälte).

PNF

Abkürzung für propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Eine Form der Bewegungstherapie. Sie wird besonders bei neurologischen Krankheiten angewandt, zum Beispiel nach einem Schlaganfall. Ist auch bekannt für eine besondere Technik beim Dehnen der Muskeln und wird deswegen von Sportlern geschätzt. Wie viel sie in der Reha tatsächlich nützt, ist noch nicht besonders gut erforscht.

Prognose

Die Prognose sagt, wie es mit einer Krankheit wohl weitergehen wird. Es ist wie beim Wetter: Die kurzfristigen Prognosen der Ärzte sind zuverlässig, die längerfristigen leider nicht.

propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation

Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation ist eine Form der Bewegungstherapie. Abkürzung: PNF. Sie wird besonders bei neurologischen Krankheiten angewandt, zum Beispiel nach einem Schlaganfall. Sie ist auch bekannt für eine besondere Technik beim Dehnen der Muskeln und wird deswegen von Sportlern geschätzt. Wie viel sie in der Reha tatsächlich nützt, ist noch nicht besonders gut erforscht.

Psy-RENA

Psy-RENA ist ein Nachsorge-Programm der Deutschen Rentenversicherung für Versicherte mit psychischer Erkrankung. Die in der Rehabilitation erlernten Verhaltensweisen und Strategien zur Konfliktbewältigung sollen im Rahmen von Psy-RENA weiter eingeübt und im Alltag umgesetzt werden. Die Nachsorge umfasst unter anderem Rollenspiele, Erfahrungsaustausch sowie Planung praktischer Aktivitäten und deren Umsetzung. Psy-RENA wird grundsätzlich in Gruppen von 8-10 Personen durchgeführt. In den Gruppen werden z.B. Probleme am Arbeitsplatz, Angst, Depression sowie Beziehungsprobleme besprochen. Einzelgespräche sind nur möglich, wenn kein Gruppenangebot in zumutbarer Entfernung für den Versicherten zustande kommt. Die Nachsorge muss spätestens innerhalb von drei Monaten nach Ende der Rehabilitation beginnen und innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen sein. Die Nachsorge umfasst 25 Gruppengespräche (jeweils 90 Minuten). In der Regel erfolgen die Therapien einmal in der Woche als Doppelstunde.